Eignet sich jedes Handy für Senioren?

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Wir alle unterliegen dem Prozess des Alterns, wir alle haben in zunehmendem Alter Probleme, die neueste Technik, in welchem Bereich auch immer, zu verstehen, geschweige denn, damit umzugehen. Welchen Spaß also wird ein 70- jähriger Rentner also mit einem Smartphone haben? Wird er sich die neuesten Hits aus dem Internet oder iTunes herunterladen, wird er den ganzen Tag lang, die neuesten Spiele spielend, vor seinem Smartphone verbringen, wird er eben mal über sein Smartphone eine E-Mail verschicken oder wird er bei You Tube nach Szenen aus Filmen mit Hans Albers suchen? Ganz sicher nicht. Ein Handy hat für ältere Menschen eine ganz andere Bedeutung als für die jüngere Generation. Wenn sich ein Senior überhaupt auf ein Handy einlässt, so dient dies in aller Regel letztlich nur dem einen Zweck, nämlich dem Telefonieren. Es geht darum, im Notfall erreichbar zu sein bzw. jemanden aus der nahen Verwandtschaft oder auch den Arzt oder den Notruf anwählen zu können. Auch auf Reisen ist das Handy für Senioren durchaus gebräuchlich, um beispielsweise den Kontakt nach Hause halten zu können.

Wichtige Anforderungen an ein Senioren Handy

Aus diesen genannten Gründen sind die Anforderungen an ein Senioren Handy gänzlich andere als sie es für Menschen jüngeren Alters sind. Doch was sind die Anforderungen, die dabei von so großer Bedeutung sind? Beginnen wir zunächst einmal mit dem Hören und mit dem Sehen, Eigenschaften, die im Alter ja bekanntlich nachlassen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass das Handy von der Größe her gut zu bedienen sein sollte. Dazu gehören zunächst einmal große Tasten. Des Weiteren sollte das Display wie auch die dort abgebildeten Ziffern und Zahlen möglichst groß sein. Was das Hören angeht, sollte ein Seniorenhandy auch über eine überdurchschnittlich gute Sprachqualität verfügen. Im günstigsten Fall kann die Kompatibilität mit den gängigen Hörgeräten ebenso von großem Nutzen sein. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das Thema "Kurzwahl- bzw. Telefonbuchspeicher“. 10 leicht abrufbare Telefonnummern beispielsweise, die durch vorbelegte Tasten auf einfache Art und Weise anzusteuern sind, kommen den Bedürfnissen von Senioren ganz sicher sehr entgegen. Für alle diejenigen, die sich in einer latent ernsten gesundheitlichen Gefahr befinden, ist eine vorprogrammierte Notruftaste von großer Bedeutung. Wird im Ernstfall diese Taste (beispielsweise auf der Rückseite des Handys angebracht) gedrückt, werden nacheinander die für einen solchen Notfall wichtigen Personen angerufen, ganz automatisch und solange, bis sich einer dieser Personen meldet. Ganz wichtig ist wohl auch, dass das Handy nicht überfrachtet ist mit Dingen, die Senioren nun einmal nachweislich nicht brauchen. Gemeint sind hierbei zum Beispiel die Internetfunktion, die Kamera oder auch der MP3-Player. Ein auf diese Weise abgespecktes Handy ist im Idealfall das, was ältere Menschen noch bedienen können und bedienen wollen.

Fazit

Senioren haben gänzlich andere Anforderungen an ein Handy als Menschen jüngeren Alters. Dies sollte beim Kauf eines Seniorenhandys eine entscheidende Rolle spielen. Nachdem Seniorenhandys im Angebot der Mobiltelefon Hersteller lange Zeit keine entscheidende Rolle gespielt haben, ist das Angebot mittlerweile doch angewachsen. Scheinbar hat man die Zielgruppe der Rentner und Senioren, die ja nachweislich immer älter werden, endlich registriert und sie als potenzielle Zielgruppe entdeckt.

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