Jan
3
Internetanbieter Vergleich
Filed Under Handy- und Internetgames | Kommentare deaktiviert
Viele Wege führen ins Internet, die populärsten sind derzeit bei den ortsfesten Zugängen ADSL und Kabel und im mobilen Bereich UMTS und WLAN. Neu hinzu gekommen ist die Mobilfunktechnologie LTE und zwar paradoxerweise zunächst hauptsächlich im stationären Bereich. Seltener benutzte Wege sind SDSL, Internet über Satellit sowie die Einwahlzugänge über Telefonleitungen im Festnetz, sogenannte Modemzugänge.
Veraltet, aber noch nicht ausgestorben, die Modemzugänge
Wenn Sie Internetzugänge vergleichen, werden Sie Modemzugänge wohl vergeblich suchen, da diese, wegen der geringen Übertragungsgeschwindigkeiten eigentlich nur noch für den Notfall taugen, etwa als Fallbackleitung für Firmen, die zumindest den E-Mail-Verkehr noch aufrecht erhält, wenn die Hauptverbindung ausgefallen ist. WLAN-Zugänge fehlen häufig auch in den Vergleichen, sie werden oft nur temporär genutzt.
Für Profi-Nutzer – die Standleitung über SDSL
Ebenfalls relativ selten, aber zu finden, wenn Internetanbieter verglichen werden, sind symmetrische DSL-Leitungen, die für Up- und Downstream die gleiche Bandbreite zur Verfügung stellen. Solche Standleitungen sind interessant, wenn über die Internetverbindung nicht nur Webseiten, Bilder, Filme und so weiter geladen werden, sondern auch viele Daten gesendet werden. Das ist nicht nur dann der Fall, wenn Sie selber Daten zum Download anbieten. Sei es, dass Sie einen eigenen Wen- oder FTP-Server betreiben, oder Peer-To-Peer-Netzwerke nutzen. Große Datenmengen im Up-Stream können unter Umständen auch bei Online-Spielen auftreten, oder aber, wenn Sie einfach viele E-Mails mit großen Anhängen verschicken.
Der Standardzugang – ADSL
Bei den asymmetrischen DSL-Zugängen, die zur Zeit am häufigsten als Internetzugang anzutreffen sind, ist die Download-Geschwindigkeit erheblich höher als die Upload-Geschwindigkeit. Das entspricht der normalen Nutzung beim Surfen im Internet. Hier werden nur vergleichsweise kurze Anfragen gesendet und wesentlich mehr Daten Empfangen.
Ein Exot unter den Internetzugängen – Internet per Satellit
Internetzugänge über Satelliten lieferten ursprünglich nur den Downstream über Satellit, der Up-Stream wurde über eine ganz normale terrestrische Verbindung hergestellt. Dadurch konnten kurze Latenzzeiten bei gleichzeitiger Nutzung der kostengünstigen Bandbreite der Satellitenverbindung realisiert werden. Inzwischen gibt es aber auch Angebote, in denen sowohl Down- als auch Up-Stream über den Satellit geleitet werden, eine zusätzliche Festnetzverbindung also nicht mehr notwendig ist.
Fernsehen und Internet über eine Leitung – der Kabelzugang
Internet über Kabel nutzt die vorhandenen Kabelfernsehnetze für den Internetzugang. Wenn Sie Kabelfernsehen nutzen, können Sie so eine Leitung und einen zusätzlichen Vertrag sparen. Ein Kabelmodem trennt die Signale und stellt einen Antennenausgang, für das TV-Gerät, und eine Ethernet-Schnittstelle, für den Internetzugang zur Verfügung.
LTE – Der Neuling unter den Internetzugängen
Im Gegensatz zu den bisherigen Mobilfunktechnologien GSM und UMTS bietet der neue Standard LTE ein rein digitales Netzwerk. Anstatt digitale Daten mit einem Modem in Töne zu verwandeln und über eine analoge Leitung zu schicken, muss hier die Sprache digitalisiert werden, damit man sie übertragen kann. Für die Datenübertragung ist das allerdings ein Vorteil und LTE-Verbindungen stellen Bandbreiten zur Verfügung, die mir den anderen Breitbandtechnologien wie DSL und Kabel mithalten können. Der Aufbau der LTE-Netze ist aber noch in vollem Gang und LTE-Zugänge sind noch längst nicht überall verfügbar.