Jan
23
Tipps für Internet-Anfänger
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Tipps für Internet-Anfänger
Das weltweite Internet hat seit der Erfindung und Verbreitung in den Neunzigerjahren das Leben des Menschen so eindeutig und intensiv geprägt wie nur wenige Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Schließlich bestimmt das Internet zu großen Teilen den gesamten Nachrichten- und Informationskanal. Auf keiner anderen Plattform lassen sich schließlich Eilmeldungen und Neuigkeiten verbreiten wie auf den Seiten der großen und kleinen Nachrichtenagenturen. Außerdem sind mittlerweile viele weitere Geräte mit dem Internet vernetzt: Egal ob Handy, Fernseher oder MP3-Player; viele Geräte bieten mittlerweile die Nutzung des kabellosen Netzwerks an. Doch so schön und fortschrittlich das weltweite Netz auch klingen mag: In den Tiefen der virtuellen Welten verbergen sich nicht nur Chancen und Vorteile, sondern auch Gefahren! Vor allem Anfänger des Internets fallen auf die diversen Tricks zahlloser Internet-Betrüger herein. Was bei der Nutzung des Internets auf jeden Fall beachtet werden sollte, erfahren Sie hier:
Viren – der Staatsfeind Nr.1
Eine enorm große Gefahr geht von sämtlichen Schad- und Viren-Programmen aus. Um sich vor diesen zu schützen, hilft in der Regel nur das Einrichten und ständige Aktualisieren eines Anti-Viren-Programms. Um solch eines nutzen zu können, müssen übrigens keine allzu großen Summen ausgegeben werden: "Freeware-Produkte", also Programme, die den Nutzer nichts kosten, gibt es nämlich genug: "Avira Anti-Vir" ist nur eines dieser Programme.
Doch wie bereits erwähnt, erhält der Kunde mit dem Installieren eines solchen Programms keine Garantie vor einem möglichen Virenbefall: Das ständige Aktualisieren der Software und regelmäßige Durchsuchungen des Rechners auf eventuelle Viren gehören zum effektiven Virenschutz einfach dazu! Außerdem lassen sich auch Dateien, die vom Viren-Programm als "gefährlich" oder "infiziert" eingestuft werden öffnen! Der Nutzer muss lediglich die Warnung des Anti-Virenprogramms wegklicken. Dies sollte natürlich keinesfalls getan werden – die Folgen können nämlich schwerwiegend sein.
Eine weitere Art des Internetbetrugs kann durch die Verendung sogenannter Phishing-Malis erfolgen. Dabei werden dem Kunden beispielsweise eine E-Mail eines Bankinstitutes zugeschickt, die den Empfänger dazu auffordert, den Benutzernamen und das Passwort zwecks "Sicherheitsüberprüfung" anzugeben. Klickt der Empfänger auf den Link, wird er jedoch auf eine manipulierte Seite geleitet, die der Originalseite verblüffend ähnlich sieht. Gibt der Internet-Nutzer nun seine Daten auf der Seite ein, werden diese sofort an den Versender der E-Mail geschickt: Mit dem erhaltenen Benutzernamen und Passwort kann dieser dann in aller Ruhe das Konto des Betrogenen leer räumen.
Aufgepasst: Downloadfalle
Von Zeit zu Zeit wird der Nutzer immer wieder auf Werbung treffen. Unter anderem befinden sich etliche Download-Angebote in den Werbefenstern. Diese sind auf den ersten Blick kostenlos, doch dem schlauen Internet-Nutzer dürfte bewusst sein, dass sich die Betreiber solcher Download-Portale nicht aus reiner Menschenliebe die Mühe machen, die diversen Downloads anzubieten. So lassen sich im Kleingedruckten oftmals Details zum Tarif des Downloads finden: Monatliche Zahlungen von 100 bis 200 Euro sind keine Seltenheit – auch wenn nur eine einzige Datei heruntergeladen wurde! Diese Rechnung kann sogar ohne der Angabe der Bankverbindung ins Haus flattern: Mittels IP Erkennung lässt sich der Standort des PCs ermitteln; die "routinemäßige" Angabe des Namens vor dem Download erleichtert außerdem die Zustellung der Rechnung.
Folglich sollten nur vertraute und seriöse Downloadquellen genutzt werden.