Nov
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Videokonferenz B2B
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Videokonferenzen: Nicht nur schöner Schein
In den letzten Jahren entwickelten sich die Videokonferenzen von einem Geheimtipp zu einem handfesten Geschäftstipp. Egal, wie groß ein Unternehmen sei, so das Versprechen der Anbieter der Konferenzen, mit einer Videokonferenz könne jeder sparen. Die einfache Idee dabei: Statt auf teure Reisen gehen zu müssen, können die Mitarbeiter an wichtigen Meetings durch Videokonferenzen teilnehmen. Dies hätte nicht nur eine deutliche Geldersparnis zur Folge, sondern auch eine breite Zeitersparnis. Eine Untersuchung fand heraus, dass Geschäftsreisende für eine Stunde Konferenz durchschnittlich zehn Stunden unterwegs sind. Diese Zeit könnten sie problemlos arbeiten, wenn sie mit Hilfe von Videokonferenzen an Meetings teilnehmen könnten. Auch dies würde der Kassenlage eines Unternehmens noch einmal deutlich helfen. Warum sind die Videokonferenzen noch nicht weit verbreitet?
Kritik an den Videokonferenzen
Obwohl die Zeit, in der die Menschen ein allgemeines Technikmisstrauen hatten, mittlerweile schon einige Zeit hinter uns liegt, hat sich dies im Bereich der Videokonferenzen jedoch gehalten: So äußern die Kritiker, die unter den Entscheidungsträgern in den Unternehmen bislang großes Gehör fanden, mehrere Punkte, weshalb Videokonferenzen keine Geschäftsreise ersetzen könnten: Die Technik arbeite nicht zuverlässig – Bilder würden ruckeln, zudem müsse man sich sorgen, dass die Verbindung komplett zusammenbreche. Der so wichtige Bereich der nonverbalen Kommunikation (Mimik, Gestik, etc.) falle durch eine Videokonferenz weg, da man einfach nicht genau sehen könne, wie der Gesprächspartner reagiere. Die Technik beraube einen hier sogar um einen großen Vorteil. Und zu guter Letzt sei die Technik in der Anschaffung zu teuer und zu schwierig zu bedienen.
Videokonferenzen sind Expertensache
Die Kritik ist, zumal sie sich auch auf Erfahrungsberichte stützt, zu fundiert, um sie einfach bei Seite zu wischen. Ihr kann jedoch entgegengehalten werden, dass sie veraltet ist. Videokonferenzen laufen beispielsweise längst stabil: Inzwischen können mit Smartphones oder Notebooks problemlos Videokonferenzen im privaten Bereich durchgeführt werden, warum solle dies nicht auch für den geschäftlichen Bereich funktionieren? Man muss sie einfach in die Hand von Experten geben, die auftretende Probleme verstehen und zeitnah lösen können: Durch die Etablierung des High Speed-Internets können Verbindungsprobleme zwar nicht kategorisch ausgeschlossen werden, doch ihre Wahrscheinlichkeit ist auf ein Minimum reduziert. Der Bereich der nonverbalen Kommunikation hat die Techniker der Anbieter am längsten in den letzten Jahren beschäftigt: Sie liefert zwei Antworten: Zum einen sind Videokonferenzen mittlerweile in HD möglich, zum anderen werden sie künftig auch in 3D übertragen. Richtig ist zudem auch, dass eine qualitativ hochwertige Videokonferenz aus Expertenhand ihren Preis hat, aber durch die wegfallenden Reisekosten und die mehr geleisteten Arbeitsstunden ist es nur eine Frage von Wochen, wann sich ein Unternehmen in der Gewinnzone bewegt. So bliebe der Vorwurf der mangelnden Benutzerfreundlichkeit: Auch in diesem Bereich haben sich die Videokonferenzen in den letzten Jahren drastisch verbessert. Mitarbeiter aus allen Unternehmen, die bereits auf diese Technik setzen, versichern, es dauere nicht lange, bis man sich eingearbeitet habe. Zusammenfassend kann man sagen: Videokonferenzen sind so weit.